Dienstag, 17. September 2013

Mein Tag auf der Gefängnisinsel


 

Ein Tag im Inselheim Wangerooge aus der Sicht von Giancarlo. Ausgedacht und aufgeschrieben von Giancarlo, mit redaktioneller Unterstützung von Frau YO Lüning.

 

Ich wachte auf: Ich war gefangen in meiner Bettdecke. Als ich mich endlich befreit hatte, musste ich auch schon meinen Sklavendienst in der Küche antreten: Tischdienst war angesagt. Nachdem wir einen Freigang zu den Seehundbänken hatten, fuhren wir mit der Galeere zur JVA Schalksmühle zurück.  Nachdem ich wiederholt gegen die Regeln verstoßen hatte, nahm mich der ObervollzugsBEAMTE Block an die Hand und steckte mich in eine Einzelzelle. Abends gab es noch die Henkersmahlzeit. Ich hoffe, ich werde morgen entlassen.

Seehundausflugsfahrt

Hier: Fotos vom Ausflug zu den Seehundbänken. Deutlich zu sehen ist, dass es kein Foto von den Seehunden gibt. DOPPELSCHWÖR, dass da welche waren. Aber aus Sorge um meine 40000€ teure Kamera habe ich da keine Fotos gemacht, weil es einen Regenguss gab. Und jeder weiß ja: bei einem Regenguss, damals beim Laternenumzug des Kindergarten in Hüinghausen ist mir schon mal eine Kamera kaputt gegangen. Durch Regen. Ich gebe aber offen zu, dass es da beim Laternenumzug keinen einzigen Seehund gab. Das ist aber auch schon Jahre her.
Kasnn sein, dass ich jetzt abgeschweift bin. Hier jetzt drei Fotos.
Zu einem gehört ein Gedicht.

Jetzt das Gedicht. Das Gedicht heißt: Die Schwarzgelbe Boje.

Die Schwarzgelbe Boje
Sie ist schwarz
sie ist gelb
sie ist die tollste Boje der Welt.



Ein Foto


Tut das weh?

Es ist ja oft erstaunlich, wie und wo und unter welchen Umständen Kinder so schlafen können. Dieses Exemplar (zum Schutz der Persönlichkeitstrechte nur teilweise abgebildet) ganz besonders lange und ganz besonders verdreht.
Aber den Teddy hat er die ganze Zeit nicht losgelassen.

Abend am Strand

Da wir ja erst sei 3 Uhr wach waren, haben wir gedacht, eine abendliche Strandwanderung wäre gut. Danach ist jeder müde.
Es war wunderschon und danach war jeder müde.


Montag, 16. September 2013

Wer hat eigentlich behauptet, es wäre zu früh, wenn man um 4 Uhr von Kierspe aus losfährt?
Also die Frau Lüning und die Frau Kober waren ja sogar schon um 3 Uhr in der Pestalozzischule. Sicher ist sicher.

Komischerweise hat dann alles problemlos geklappt. Kein einziger Schüler ging unterwegs verloren und auch das vielköpfige Betreuerteam blieb komplett.
Den Regen haben wir schnell hinter uns gelassen und als wir an der Küste ankamen, war ein blauer Himmel zu sehen.

Irgendwann waren wir schließlich auf der Insel, fuhren noch etwas Inselbahn, wanderten ein Stück und kamen im Inselheim an.

Den Strand haben wir auch schon gesehen und einige Kinder haben festgestellt, dass man vom Meerwasser auch nasse Füße bekommen kann.

Wer hat außerdem eigentlich behauptet, dass man unbedingt Bettwäsche und oder Handtücher mitnehmen muss? Ich jedenfalls habe dafür einen Laptop in den Koffer bekommen.

Irgendwann gibt es wahrscheinlich auch noch Abendbrot. Divers Kinder und ein Lehrer klagen schon über Hungerflimmern.

Ob wir heute noch ein Foto hochladen können, steht noch nicht fest, denn erstens muss der Administrator noch sein Bett beziehen (Leihbettwäsche) und zweitens gibt es hier ein schneckenlangsames Internetz.

Dennoch: UNS GEHTS SEHR PRIMA. Viele Grüße an alle Daheimgebliebenen.

Sonntag, 15. September 2013

Täglich grüßt das Murmeltier.

Morgen geht es los. Und wahrscheinlich bin ich nicht der Einzige der jetzt seinen Koffer packt.
Zusammenhanglos zeige ich jetzt mal kurz eine Seite aus dem bedeutenden Klassenfahrtroman Sokengruch und ein Foto.